Yasmin versus Domperidon

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Yasmin versus Domperidon

Beitragvon Fritz » Freitag 18. Februar 2022, 15:30

(der nachfolgende wurde aus einem anderen Thread hier her gerettet)

Gefühlt zum 100. mal, aber wichtig zum allgemeinen Verständnois: Yasmin versus Domperidon

Yasmin (mit Y, nicht mit J) fungiert hier NICHT als "Milchmacher", sondern als Milchdrüsenmacher, lässt also die Brüste wachsen und wirkt (hervorragend) als Vorbereiter. Während der künstlich herbeigeführten Wachstumsphase ist allerdings die aktuelle Milchbildung gehemmt, meist kommen währenddessen nur Tropfen. Ganz wie in der Schwangerschaft, welche hier für die Brüste simuliert wird. Das abrupte Absetzen von Yasmin ist hormonell wie das Ausstoßen der Plazenta bei einer Geburt. Wenn dann (extrem wichtig, essenziell) in den Tagen danach mehrfach am Tag (sagen wir alle 2 Stunden je 10-12 Minuten außer nachts, da nur 1x) die Brüste stimuliert werden, kommt es zum intensiven Milcheinschuss. Stimulation meint Saugen, oder Pumpen. Es kann dann wirklich viel Milch kommen, nicht bloß Tropfen. Anschließend bestimmt eher die Frequenz der Bruststimulation die Milchmenge als die Länge jeder Stimulation. Zu lange zu saugen bringt nicht mehr, allerdings sollte stets (mehr oder weniger) alle Milch entnommen werden, weil die Brüste das sonst als Signal nehmen, weniger Milch zu bilden.

Domperidon wirkt dagegen ganz anders. Physiologisch wird die Milchbildung (seltsamerweise) nicht hervorgerufen, sondern gehemmt. Das macht Dopamin. Und deshalb bewirken Dopamin-Antagonisten wie Domperidon (oder MCP u.s.w.), dass die Hemmung wegfällt und bei richtiger Stimulation die Brüste Milch (leichter) ausgeschüttet wird. Die Brust kann hier aber stets nur auf das vorhandene Potential an Milchdrüsen zurückgreifen. Da die jungfräuliche (Nullipara-) Brüste nahezu ein reiner Werbe-Fake aus Fettgewebe sind (weil Männer sexuell darauf reagieren), andererseits sich vorhandes Drüsengewebe ohne Menstruation allmählich wieder abbaut, wird das bei Frauen am besten gehen, die eine Schwangerschaft (mit Drüsenwachstum) durchgemacht haben und wo das noch nicht zu lange zurück liegt. Es KANN auch bei jungfräulichen Brüsten funktionieren, aber oft mit relativ wenig Milch als Ergebnis. Dabei spielt eine Rolle, dass in jedem Zyklus ein Gelbkörper als Vosrtufe der Plazenta gebildet wird, der die brustwirksamen Hormone bereits bildet. Daher kommt auch das Brustspannen, das etliche Frauen kurz vor der zu erwartenden Menstruation haben - dann ist der Gelbkörper bereits relativ groß und kann entsprechend viel Hormone produzieren. Das findet natürlich auch bei jungfräulichen bzw. allgemein bei ruhenden Brüsten statt und führt dazu, dass eine gewisse Menge an Milchdrüsen "auf Vorrat" vorhanden sind. Für die Brüste ist dieser Zyklus übrigens ein gewisser "Stress", der entwicklungsgeschichtlich nicht Normalität ist, denn ohne Verhütung sind Frauen, die einen Zyklus haben, entweder schwanger oder stillen (zur Sicherheit erinnere ich daran, dass Stillen verhütend wirkt). Aus diesem Grund ist das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit vielen Zyklen (wenigen Geburten, wenig Stillen) viel höher und wirkt Stillen brustkrebsverhütend - auch wenn das Stillen noch nicht reicht, um die Regelblutung zu unterdrücken, wirkt es dämpfend auf den Zyklus.
Schlussbemerkung: Domperidon ist kaum noch zu kriegen, da es in der EU trotz diverser Proteste durch Ärzte in seiner Indikation stark eingeschränkt worden ist. Ob das richtig war oder nicht, ist aber hier nicht das Thema. Hier sollte es ja eher um den Unterschied zu Yasmin gehen.

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Re: Yasmin versus Domperidon

Beitragvon Hedonistin » Sonntag 20. Februar 2022, 10:22

Danke Für die Erklärung!