Der Milktruck ;-)

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Der Milktruck ;-)

Beitragvon Fritz » Sonntag 7. Februar 2021, 14:52

Bild
http://www.themilktruck.org/Info.html

Übersetzung:

Der Milk Truck (=Milchwagen) ist die Kreation von Jill Miller - Künstlerin und Fakultätsmitglied an der School of Art der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Der Milk Truck war in der Pittsburgh Biennale 2011 im Andy Warhol Museum vom 17. September bis 10. Dezember zu sehen.
Der Milk Truck ist eine Kombination aus Guerilla-Theater, Aktivismus und ein wenig Slapstick-Humor. Ja, wir haben einen Truck mit einer Riesentitte auf dem Dach. Es gibt einen Grund, den Milk Truck zu machen - eine mobile Stilleinheit zu schaffen, die es Müttern ermöglicht, ihre Babys an Orten zu füttern, an denen sie bisher entmutigt wurden - Restaurants, Einkaufszentren, öffentliche Plätze usw. Babys sollten überall essen können. Und überall.
Die Hauptaufgabe des Milk Trucks ist es, hungrigen Babys beim Essen zu helfen, indem er eine unterstützende Umgebung für Frauen bietet, die ihre Babys stillen. Der Truck wird jedoch auch regelmäßig seine Runden auf der "Pump Route" drehen, um Frauen einen privaten, sauberen Platz zum Abpumpen von Muttermilch am Arbeitsplatz zu bieten. Darüber hinaus wird der Milchtransporter auf vielfachen Wunsch auch Unternehmen und Veranstaltungen besuchen, die stillfreundlich sind, um deren Großartigkeit zu feiern. (Wir wollen mit Gleichgesinnten abhängen!)

Hier ist ein Beispiel dafür, wie der Milchtruck funktioniert:

Eine Frau in einem Restaurant stillt ihr Baby an einem Esstisch. Die Restaurantleitung bittet sie, das Spektakel zu beenden und die Toilette zum Stillen zu benutzen oder das Restaurant zu verlassen. Die Mutter befindet sich in einem Dilemma - sie möchte ihr Baby einfach in demselben Raum stillen, in dem sie auch ihr Essen zu sich nimmt. Wer will schon in einer Toilette essen? Nicht ihr Baby! Und das sollte sie auch nicht müssen. Die Frau twittert an den Milk Truck ihren Standort und die Situationsinformationen. Der Milchtransporter postet die Informationen auf Facebook, Twitter und auf der Website des Milchtransporters. Der Milchtransporter (und seine Unterstützer) kommen am Ort des Restaurants an, parken vor dem Lokal und bauen die mobile Stilleinheit auf. Die Frau stillt ihr Baby bequem auf den gemütlichen Stühlen und unter dem schattigen Vordach des Trucks, und der Restaurantbesitzer muss sich fragen, ob es sinnvoll ist, eine Frau in Verlegenheit zu bringen, weil sie etwas so Einfaches wie das Stillen ihres Babys tut. Dachten Sie, die stillende Mutter würde ein Spektakel veranstalten? Darf ich vorstellen: der Milchtransporter!

Hier ist ein weiteres Beispiel dafür, wie der Milk Truck funktioniert:

Sie sind ein Geschäftsinhaber. Sie heißen stillende Mütter in Ihrem Geschäft willkommen. Vielleicht haben Sie Auszeichnungen für Ihren Ruf als großartiger Ort zum Stillen eines Babys gewonnen. (Oder vielleicht auch nicht - keine Sorge, das hat noch Zeit.) Wir hören, dass Sie das Stillen begrüßen. (Es ist schließlich ein grundlegendes Menschenrecht.) Wir setzen Sie auf unseren wöchentlichen Besuchsplan und erzählen jedem, wie toll Sie sind. Aufgeregte Familien besuchen Ihr Geschäft, und alle sind glücklich.

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Dass es auch mal positive Beispiele für Political Correctness gibt :-))))))
Allerdings glaube ich, dass das Problem in den USA und etlichen weiteren Ländern noch deutlich tiefer sitzt...

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Re: Der Milktruck ;-)

Beitragvon Sabine » Sonntag 7. Februar 2021, 16:40

ist mir vor 30 jahren passiert und eigentlich sollte man meinen, dass sich die zeiten geändert haben. leider nein...
die idee finde ich super... :applaus:
Mein Blog und Info Seite: http://www.erotic-lactation.de

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Re: Der Milktruck ;-)

Beitragvon Woland » Samstag 13. Februar 2021, 19:13

Ich habe gerade etwas anderes Scharfes zum Thema gelesen:

Im Brighton- und Sussex-University-Hospitals NHS Trust sollen Hebammen jetzt ‘chestfeeding’ statt ‘breastfeeding’ sagen, ich übersetze das mal locker als "Oberkörperfüttern" statt dem im Englischen bisher gebräuchlichen "Brustfüttern". Ebenso statt "Muttermilch" durch Ausdrücke wie "menschliche Milch", "Brust-/Oberkörpermilch" und "Milch von der stillenden Mutter oder den Eltern".
Anderenfalls würde die Hebammen angeblich Transfrauen diskriminieren, die eine Männerbrust, aber keine Brüste haben.
Ich vermute, das sind wieder einmal bloß die üblichen Besserwisser, aber mittlerweile kann man ja mit viel lautem Geschrei Fakten schaffen...

Quelle: https://www.lbc.co.uk/news/breastfeeding-called-chestfeeding-trans-friendly-midwives-told-brighton/

Langsam kriegt man echt zu viel... Den Transfrauen wird das gar nicht nutzen und ist ja auch bis ins Schwachsinnige übertrieben, aber das echte Problem ist, dass sie die miese Stimmung der abkotzenden normalen Leute abkriegen werden. Und ich kapiere auch den Denkansatz nicht - eine Transfrau will doch eine echte Frau sein, nicht irgend ein Zwischending, kann man da nicht einfach sagen, wir machen, was irgend geht, aber wir müssen auch damit leben, dass nicht alles geht?