"Impfung" und Brustmilch

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"Impfung" und Brustmilch

Beitragvon News » Dienstag 27. September 2022, 08:07

Detection of Messenger RNA COVID-19 Vaccines in Human Breast Milk

https://jamanetwork.com/journals/jamape ... le/2796427

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Fritz
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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Fritz » Dienstag 27. September 2022, 11:58

Es wurde parallel ein Twitter-Posting veröffentlicht

In der Muttermilch einiger stillender Frauen wurden Spuren von #COVID19-Impfstoff-mRNAs nachgewiesen. Vorsicht ist geboten bei #stillenden Säuglingen, die jünger als sechs Monate sind, in den ersten zwei Tagen nach der mütterlichen COVID-19-Impfung.

(Trace amounts of #COVID19 vaccine mRNAs were detected in the breast milk of some lactating women. Caution is warranted regarding #breastfeeding infants younger than six months in the first two days after maternal COVID-19 vaccination.)



Vobn dort aus kommt man dann auch auf den Volltext des Forschungsbriefs von JAMA Pediatrics. Ich habe mal die Ergebnisse und die Diskussion übersetzt:

Ergebnisse

Von 11 laktierenden Personen wurden in 7 Proben von 5 verschiedenen Teilnehmern zu verschiedenen Zeitpunkten bis zu 45 Stunden nach der Impfung Spuren von BNT162b2 und mRNA-1273 COVID-19 mRNA-Impfstoffen nachgewiesen (Tabelle 2). Die mittlere (SD) Ausbeute der aus EBM isolierten EVs betrug 9,110 (5,010) Partikel/ml, und die mittlere (SD) Partikelgröße betrug 110,0 (3,0) nm. Die Impfstoff-mRNA erscheint in den EVs in höheren Konzentrationen als in der Vollmilch (Tabelle 2). In den EBM-Proben vor und nach der Impfung wurde 48 Stunden nach der Entnahme keine Impfstoff-mRNA mehr nachgewiesen. Auch in der EBM-Fettfraktion oder den EBM-Zellpellets wurde keine COVID-19-Impfstoff-mRNA nachgewiesen.

Diskussion

Das sporadische Vorhandensein von COVID-19-Impfstoff-mRNA in EBM und die darin nachgewiesenen Spurenmengen deuten darauf hin, dass das Stillen nach der COVID-19-mRNA-Impfung sicher ist, insbesondere über 48 Stunden nach der Impfung hinaus. Diese Daten zeigen zum ersten Mal die Bioverteilung der COVID-19-Impfstoff-MRNA in Brustzellen und die potenzielle Fähigkeit von Gewebe-EVs, die Impfstoff-MRNA zu verpacken, die zu entfernten Zellen transportiert werden kann. Über die Bioverteilung und Lokalisierung von Lipidnanopartikeln in menschlichem Gewebe nach einer COVID-19-mRNA-Impfung wurde bisher wenig berichtet. Bei Ratten wurden bis zu drei Tage nach der intramuskulären Verabreichung niedrige mRNA-Spiegel des Impfstoffs im Herz, in der Lunge, in den Hoden und im Gehirn nachgewiesen, was auf eine biologische Verteilung im Gewebe hinweist.4 Wir spekulieren, dass nach der Verabreichung des Impfstoffs Lipid-Nanopartikel, die die Impfstoff-mRNA enthalten, über hämatogene und/oder lymphatische Wege in die Brustdrüsen gelangen.5,6 Außerdem vermuten wir, dass die in das Zytosol der Brustzellen freigesetzte Impfstoff-mRNA in sich entwickelnde EVs rekrutiert werden kann, die später in die EBM sezerniert werden.
Zu den Einschränkungen dieser Studie gehören die relativ kleine Stichprobengröße und das Fehlen von funktionellen Studien, die zeigen, ob die entdeckte Impfstoff-mRNA translational aktiv ist. Außerdem haben wir die mögliche kumulative Impfstoff-mRNA-Exposition nach häufigem Stillen von Säuglingen nicht untersucht. Wir glauben, dass es sicher ist, nach der mütterlichen COVID-19-Impfung zu stillen. Allerdings ist Vorsicht geboten, wenn Kinder, die jünger als 6 Monate sind, in den ersten 48 Stunden nach der mütterlichen Impfung gestillt werden, bis weitere Sicherheitsstudien durchgeführt werden. Darüber hinaus muss die mögliche Interferenz der COVID-19-Impfstoff-MRNA mit der Immunantwort auf mehrere Routineimpfstoffe, die Säuglingen in den ersten sechs Monaten verabreicht werden, in Betracht gezogen werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass stillende Personen in künftige Impfstudien einbezogen werden, um die Auswirkungen von mRNA-Impfstoffen auf die Stillzeit besser beurteilen zu können.


Also erst einmal kein Alarm, WENN die mRNA-Impfung >48h zurückliegt, die Twitter-Diskussionen kochen wieder einmal auf Grundlage von Halb- und Viertel-Informationen hoch. ABER: Bei <48h geht sehr wohl mRNA in die Brustmilch über, was bei dieser speziellen Art von Impfstoff (wo zudem nahezu keine langfristigen Erfahrungen vorliegen) wirklich ein unkalkulierbares Risiko ist, hinzugenommen, dass auch stillende Mütter zum Impfen aufgefordert/genötigt wurden, hinzugenommen, dass ausgerechnet diese Kohorte ausgesprochen gut vor COVID-19 geschützt ist.

Na die Paranoia-Fraktion hat jetzt jedenfalls Stoff für Jahre und können grinsend sowas wie ChemTrails und Trinkwasserfluoridierung hinter sich lassen.

Nebenbei - nicht diesen Schmackerl übersehen: "laktierende Personen" (lactating individuals). - Also, ich meine ... hier gehts ausschließlich und ganz klar um Mütter. Darf man in den USA denn gar nicht mehr äußern, dass diese "Individuen" stets und immer Frauen sind? Kopfschüttel.

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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Gutenabend » Mittwoch 28. September 2022, 09:26

Ich würde die Gefahr nicht herunterspielen.
Seit Beginn der sogen.'Impfungen' ist die
Kebs- und Todesrate auch bei kleinen Kindern explosionsartig nach oben gestiegen.

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Fritz
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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Fritz » Mittwoch 28. September 2022, 10:30

Ja, ich habe die Statistiken gesehen, auch bei Jugendlichen - aber es ist eben sinnvoll, in der Kritik möglichst exakt zu bleiben und gerade nicht so zu handeln wie Ministerprofessor Lauterbach (ich spreche über die >48h).

Gast

Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Gast » Mittwoch 28. September 2022, 10:41

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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Mariposa » Mittwoch 28. September 2022, 19:23

Gutenabend hat geschrieben:Ich würde die Gefahr nicht herunterspielen.
Seit Beginn der sogen.'Impfungen' ist die
Kebs- und Todesrate auch bei kleinen Kindern explosionsartig nach oben gestiegen.


Auch mal überlegt warum? Ich weiß, super bequem alles auf die ach so böse todbringende Impfung zu schieben. :hahaha:
Betrachtet man das ganze aber weitläufiger, ist die Rate an Krebs Erkrankungen u.ä nicht unbedingt gestiegen, sie hat sich eher verlagert, denn es fielen schlicht über einige Zeit (lockdown) wichtige Vorsorge Untersuchungen aus, Menschen hatten Bedenken zum Arzt zu gehen…. Diagnosen wurden zu spät gestellt, was die Prognose generell nicht grade verbessert.
Ach und Überraschung, dass die im mütterlichen Körper gebildeten Antikörper in die Milch übergehen und somit auch dem gestillten Kind einen Schutz bieten, ist nicht neu.

Gast

Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Gast » Mittwoch 28. September 2022, 23:52

Mariposa hat geschrieben:Ach und Überraschung, dass die im mütterlichen Körper gebildeten Antikörper in die Milch übergehen und somit auch dem gestillten Kind einen Schutz bieten, ist nicht neu.


Dass MÜTTERLICHE Antikörper übergehen, ist natürlich nicht neu. Selbstverständlich nicht.
Aber eben auch verschiedene Schadstoffe.

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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Gutenabend » Mittwoch 28. September 2022, 23:59

Sie gehen leider von verschiedenen falschen Annahmen aus.
   'Impfstoff' - die von Biontec in Mainz produzierte Mischung immunisiert nicht, wie der Begriff der 'Impfung' suggeriert.Das behauptet selbst die Firma nicht. Von daher werden auch keine 'Antikörper' gebildet.
    Die Mischung mit z.t. erheblichen Folgewirkungen löst u.a. durch ein in ihr enthaltenes sogenanntes 'Spike-Protein' die Ausbidlung eines Gewächses heran,das sogar die körpereigenen Immunabwehr herabsenkt (deswegen stecken sich auch viel mehr Medikamentisierte als Unmedikamentisierte an ).
    Das Blut der Mutter enthält keine 'Antikörper'.Es enthält Spike-Proteine (ob die mit der Milch weitergegeben werden,weiss ich nicht). Und Mrna,das schon bei Erwachsenen die natürliche Blut - Hirn - Schranke durchbricht .
   (der Originalartikel : https://jamanetwork.com/journals/jamape ... ct/2796427 )

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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon milchling » Freitag 30. September 2022, 15:07

Gutenabend hat geschrieben:Die von Biontec in Mainz produzierte Mischung immunisiert nicht, wie der Begriff der 'Impfung' suggeriert.Das behauptet selbst die Firma nicht. Von daher werden auch keine 'Antikörper' gebildet.

Wo nimmst Du das her? Ich kann das Gegenteil finden:
Die Biontec Gründerin erläutert (Quelle: Focus-Faktencheck gegen Behauptung weiter unten)

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Die in der niederländischen Studie beobachteten Anpassungen der angeborenen Immunantworten auf unspezifische Stimuli nach der BioNTech-Impfung sind ein kurzfristiger Effekt, betont Mihai Netea. ... Bereits zwei Wochen nach der zweiten Impfung gegen COVID-19 sei eine Rückkehr des Immunsystems zum Normalzustand zu beobachten. Gleichzeitig könne man feststellen, dass sich die gewünschten Antikörper gebildet haben - eine Art Gedächtnis für die Immunabwehr.

Fazit: Immunantwort in Form von Antikörpern
Gutenabend hat geschrieben:Die Mischung mit z.t. erheblichen Folgewirkungen löst u.a. durch ein in ihr enthaltenes sogenanntes 'Spike-Protein' die Ausbidlung eines Gewächses heran,das sogar die körpereigenen Immunabwehr herabsenkt

Welches "Gewächs" denn? Meinst Du Krebs? Krebs durch Boostern ist längst widerlegt.
Das Virus selbst ist übersät mit Spike-Proteinen, so wie alle z.T schon länger bekannten Coronaviren auch, Die Spikes gaben der Virenfamilie ihren Namen.
Und Schwächung des Immunsystems durch Impfung? Nö, einfach mal Fakten checken! Und "Experten entlarven das als blanken Unsinn."
Gutenabend hat geschrieben:(deswegen stecken sich auch viel mehr Medikamentisierte als Unmedikamentisierte an ).

Mal auf Deutsch: Ansteckungsquote bei Geimpften höher als ungeimpften? Diese Impfungsparanoiker-Schwurbelei hält sich immer noch? Schon vor einem Jahr wurde sie in zwei Faktenchecks widerlegt, hier und da.
Gutenabend hat geschrieben:Das Blut der Mutter enthält keine 'Antikörper'.Es enthält Spike-Proteine (ob die mit der Milch weitergegeben werden,weiss ich nicht). Und Mrna,das schon bei Erwachsenen die natürliche Blut - Hirn - Schranke durchbricht.

Natürlich enthält das Blut aller Mütter Antikörper. Antikörper werden über das Blut verteilt, das ist der Verteilmechanismus u.a. dafür.
Ich nehme an, Du meinst geeimpfte Mütter und Coronavirus-Antikörper. Das hat ja schon die Biontec-Gründerin gesagt. Darauf beruht die schützende Wirkung der Impfung, Dieser Antikörperspiegel braucht zwei bis drei Wochen nach der Impfung oder infektion, um sich aufzubauen (die sogenannte Immunantwort) und kann sogar gemessen werden, der sogenannte Antikörper-Titer. Und zwar sowohl bei mal Geimpften wie auch bei irgendwann mal Infizierten.
Genauso haben auch Infizierte jede Mege Virus mRNA in sich. Dafür muß ich etwas
Informiere Dich halt mal. Ein Virus hat keine DNA, sondern RNA, eine einfachere Vorstufe davon. Das Virus vermehrt sich im Körper des Wirts und manipuliert den Körper des Wirts so, daß die Replikationsmechanismen, die normalerweise Körperzellen herstellen, nun Viren produzieren. Dabei wiird jede Menge viraler RNA in virale mRNA gewandelt, mRNA ist Teil der Replikation. Das Blut infizierter Mütter enthält also während der Infektion jede Menge Viren-mRNA, so wie das der geimpften auch. Nur viel mehr davon.

Gegen Geschwurbel helfen Fakten, Fakten, Fakten! Impfen fürs Hirn!

Die Milch machts!

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Re: "Impfung" und Brustmilch

Beitragvon Mariposa » Sonntag 2. Oktober 2022, 11:07

Danke Milchling, dass du dir die Mühe gemacht hast. Mir war es zu doof, denn solche Leute kommen immer wieder mit neuen alternativen Fakten um die Ecke.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen :-)