Stillbeziehung und schwanger werden

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Asuka
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Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Asuka » Dienstag 12. Juli 2022, 05:57

In jüngster Zeit interessiert mich der Gedanke, ob eine Stillbeziehung (3× tgl 20-30 min) den Prolaktinspiegel (wie es beim Säugling der Fall ist) im Blut so beeinflusst, dass eine Schwangerschaft nur schwer möglich wäre.

Die physiologischen Aspekte (Hormonzusammenspiel) sind mir wohl bekannt. Auch ist ein Verhütungswunsch bzw Diskussionen dahingehend nicht von Nöten. :idee:

Mir geht es in erster Linie um eure (gerne praktischen)Erfahrungen beim eventuellen Wunsch schwanger zu werden.

LG Asuka
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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Milchlust » Dienstag 12. Juli 2022, 11:43

Hallo Asuka,

also möchtest Du gern die (bestehende oder im Aufbau befindliche?) Stillbeziehung aufrecht erhalten und trotzdem schwanger werden, richtig?

LG

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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Asuka » Dienstag 12. Juli 2022, 11:56

Ja, genau. Das wäre ein eventuelles Szenario.

Stillbeziehung: mit wenig Milch zZ
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Woland
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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Woland » Donnerstag 14. Juli 2022, 22:10

Milchlust hat geschrieben:also möchtest Du gern die (bestehende oder im Aufbau befindliche?) Stillbeziehung aufrecht erhalten und trotzdem schwanger werden, richtig?


Davon ausgehend, dass das gemeint ist:

Geht nicht! - Oder zumindest war es bei uns so, dass zwei Schwangerschaften problemlos und schnell zustandekamen, als wir noch keine Stillbeziehung hatten. Mit Abstiillen des zweiten Kinds kam es zu unserer (Erwachsenen-) Stillbeziehung, meist mit 2x am Tag aus der Brust trinken, da wo es pragmatisch gut möglich ist: Zum Aufwachen morgens und zum Einschlafen abends, so machen das viele.

Meine Frau wurde dann zwei Jahre lang nicht schwanger, obwohl wir gezielt auch am Fruchtbaren Tag Sex hatten, mit Schleimprobe, Schoß hochlegen, bei ihr Orgasmus nachdem der Samen in der Scheiude war, schlicht alle Tricks. Und dann auch Fruchtbarkeitsmonitor, noch danach zusätzlich diese Progesteron-Tabletten, wo ich mich aber an den Nemen nicht erinnere. Nichts, kein Erfolg.

Bis wir dachten: Wir Deppen. Wir haben das Stillen abgesetzt und ich habe mich auch zusammengerissen und meine Finger von der Brust gelassen, was mir wirklich schwer fiel. Sofort beim ersten Zyklus ohne Bruststimulation ist meine Frau wieder schwanger geworden. Wir haben dann (kann man hier irgendwo auf der Seite nachlesen) 6 oder 8 Wochen durchgehalten, bis die Schwangerschaft richtig saß und dann bin ich wieder an die Brust. Klappte dann alles ganz prima.

Wobei in der Schwangerschaft wenig Milch kommt, aber das macht eigentlich nicht. Klar hätte ich gerne mehr gehabt, aber es war OK für mich, zumal meine Frau mich mit dem Milchschwall nach der Geburt (anderes Thema) tröstete. So zwei oder drei Monate vor der Geburt wird die Milich übrigens zu Kolostrum. Eigentlich schmeckt die gar nicht, das ist ist eher salzig und geradezu klebrig, aer ich habs trotzdem haben wollen, und zwar jeden Tropfen ;-)

Wars das, was du wissen wolltest?

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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Milkmom » Samstag 16. Juli 2022, 17:39

Also kann ich so nicht bestätigen, was Woland schreibt - als Frau. Ich denke, es ist von Frau zu Frau anders.

Mein zweites und drittes Kind sind 11 Monate auseinander. Ich bin - trotz Stillen - schwanger geworden. Und ist nicht gerade so, das meine wenig getrunken hätten. Ich hatte einen sehr starken Milchfluss, und trotzdem schwanger geworden.

Also wie gesagt, ich denke, das ist von Frau zu Frau anders.
"Machen wir uns nichts vor, Muttermilch ist eindeutig genialer verpackt als Bier."

Ich weiß leider nicht von wem das Zitat stammt. Aber recht hat der Verfasser allemals...

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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Asuka » Samstag 16. Juli 2022, 19:39

Ich danke euch für eure Erfahrungen - auch für die PNs.

Da die biologische Uhr tickt, ist es wohl besser auf Nummer sicher zu gehen. Auch wenn uns das schwer fallen wird. :-(
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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Asuka » Samstag 16. Juli 2022, 19:41

@Woland vielen Dank für deine sehr ausführliche Schilderung, auch bezüglich der Veränderung von der Milch :-)
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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Woland » Sonntag 17. Juli 2022, 15:30

Milkmom hat geschrieben:Also kann ich so nicht bestätigen, was Woland schreibt - als Frau. Ich denke, es ist von Frau zu Frau anders.

Mein zweites und drittes Kind sind 11 Monate auseinander. Ich bin - trotz Stillen - schwanger geworden. Und ist nicht gerade so, das meine wenig getrunken hätten. Ich hatte einen sehr starken Milchfluss, und trotzdem schwanger geworden.


Ja und nein. Ja: es ist von Frau zu Frau anders, klar. Aber: Auf jeden Fall verringert das Stillen die Befruchtungswahrscheinlichkeit - und wenn du ausdrücklich schwanger werden willst, dann willst du ja nicht etwas tun, was deine Chancen verschlechtert. Nur das meinte ich. Wirklich nur das. - Und dann kommen noch eigene Anlagen dazu sowie die Frage, ob du tatsächlich regelmäßig genug stillst und so weiter.
Übrigens: Man unterdrückt (unter Umständen) durchs Stillen nicht nur den Eisprung, sondern ebenso relevant ist, dass du die Einnistungsbedingungen änderst. Selbst bei erfolgter Befruchtung kann es sein, dass das Ei dann abgeht, weil das Stillen die Bedingungen verändert hat. An Asukas Stelle würde ich auch nichts riskieren - die fruchtbaren Jahre sind schneller vorbei, als man denkt, und es wird nach und nach auch immer schwieriger. Insofern - lieber abwarten, bis die Schwangerschaft da ist und fest sitzt. Und die hübschen Brüste kommen dann ja eh schnell, und die Milch genauso - und das alles üppig.

Nebenbei:

Wir haben sogar gewitzelt, dass es nach ungeschütztem Spontansex in den fruchtbaren Tagen eine gute Idee sein könnte, 6 Wochen lang den Brüsten hohe Aufmerksamkeit zu widmen. Auch keine Garantie, klar, aber halt wieder so eine Verschiebung der Wahrscheinlichkeit.

Ein befreundetes katholischen Paar hat sich allerdings auch nicht fürs Erwachsenentstillen erwärmen können - und die machen nur die katastrophal unsichere Rückziehmethode...

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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Sunshine_x3 » Montag 5. September 2022, 20:13

Vielleicht ne doofe Frage, aber werden Frauen nach dem Stillen schnell wieder schwanger ? Also verbessert das Stillen und dann das Abstillen die Chance auf eine Schwangerschaft?

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Re: Stillbeziehung und schwanger werden

Beitragvon Woland » Dienstag 6. September 2022, 10:08

Die Frage ist gar nicht so doof, im Gegenteil - nach dem Absetzen der Pille (weiß aber nicht genau, ob das für alle gilt) bist du jkja auch erstmal sehr fruchtbar. Soweit ich weiß, wird das ja auch klinisch ausgenutzt. Falls für die erhöhte Fruchtbarkeit der zuvor unterdrückte Zyklus verantwortlich ist, könnte ich mir vorstellen, dass das auch beim Stillen der Fall sein kann.
Aber ich weiß es nicht wirklich. Interessante Frage...
Aus eigenem Erleben kenne ich es nur, dass bei uns das (erotische) Stillen eine gewünschte Schwangerschaft verhindert hatte. Wir hatten genau auf den Zyklus geachtet, Schleimtest, jedes Tröpchen Sperma wirklich möglichst tief rein, Schoß hochlegen u.s.w., dann außerdem mit einem wirklich guten Ovulationstest das fruchtbare Fenster ganz genau vorherbestimmen lassen. Alles. Auch irgendwelche Progestintabletten dazu. Bis mir endlich mal in den Sinn kam, Finger und Lippen komplett von den Brustwarzen wegzulassen. Ist mir wirklich schwergefallen, aber meine Frau war einen Zyklus später bereits schwanger. Das war wirklich so. Die Regel war natürlich die ganze Zeit dagewesen, sonst wäre mir das ja sofort aufgefallen. Aber ich hatte halt nicht bedacht, dass das Stillen auch die Einnistung des Eis erschwert. Aber gut, auch das hätte ich wissen können, denn die Zuwendung für die Brüste ist bei uns auch Therapie gegen das sonst sehr heftige PMS, der Zusammenhang ist mir also schon klargewesen.